Preis der Armut – Leben in der Teuerung

Dokumentarfilm
von Stefan Wolner & Sandra Rak
2024 · 45 Min · AT

Filmplakat Preis der Armut: eine Person in gelber Arbeitskleidung sitzt von hinten in einem Wartehäuschen, darüber der Titel in weißer Handschrift.

Armut hat viele Gesichter. Sie ist nicht immer sichtbar und oft näher, als wir glauben.

Der Film begleitet Menschen, deren Leben von finanzieller Unsicherheit, strukturellen Hürden und gesellschaftlicher Ausgrenzung geprägt ist. Geschichten von Verlust, Scham und Durchhaltewillen treffen auf einen Alltag, in dem selbst grundlegende Bedürfnisse zur täglichen Herausforderung werden.

In einer Zeit multipler Krisen zeigt der Film, wie Armut tief in die Gesellschaft hineinwirkt und längst nicht mehr nur Randbereiche betrifft. Er erzählt von Menschen, die kämpfen, verzichten und dennoch ihre Würde bewahren.

AUSZEICHNUNGEN

Journalismuspreis „von unten“, 2. Platz, Kategorie Fernsehen, 2025, mit Sandra Rak
Nominiert: 57. Fernsehpreis der Erwachsenenbildung, Sparte Menschenrechte und Gesellschaft, 2025

CREDITS

Buch: Hannah Wahl, Stefan Wolner
Regie: Stefan Wolner, Sandra Rak
Kamera: Gregor Grikinic, Daniel Scherrer
Schnitt: Alexander Schönauer
Animation: Stefan Horninger
Tonmischung: Daniel Grailach
Musik: Victor Gangl
Sprecher: Robert Ritter
Color Grading: David Hughes
Producer: Merlin Mayer
Produzent: Stefan Wolner

FÖRDERUNGEN / TV

Erstausstrahlung: 4. Dezember 2024, 3sat
In Koproduktion mit ORF und 3sat
Unterstützt von Filmfonds Wien
Fernsehfonds Austria
VAM

VERLEIH

ORF-E

Helene, Protagonistin des Films, im Porträt
Ehrenamtliche des Canisibus der Caritas schöpfen abends Suppe aus dem Kofferraum
Drei Männer essen nachts auf einer Parkbank Suppe vom Canisibus

© Red Monster Film