Warum Frauen weniger haben
Dokumentarfilm
2025 · 35 Min · AT

Armut ist weiblich. Besonders dann, wenn unbezahlte Sorgearbeit, prekäre Beschäftigung und niedrige Pensionen zusammenkommen. Frauen verdienen im Schnitt weniger, arbeiten häufiger Teilzeit und tragen den Großteil der Care Arbeit, oft auf Kosten der eigenen Existenzsicherung.

Der Film gibt Frauen eine Stimme, die an der Armutsgrenze leben oder sie bereits unterschritten haben. Lisa Kröbmannsberger kämpft als alleinerziehende Mutter mit drei Kindern durch finanzielle Durststrecken. Resi Moritz stockt ihre Pension mit Kuchenbacken in einem Generationencafé auf und erlebt dort Solidarität im Alltag. Anna Schiff von der Plattform Sichtbar Werden stellt sich gegen Beschämung und Schweigen und macht damit auch anderen Frauen Mut.

Begleitet werden die Porträts von der Sozialethikerin Michaela Moser. Sie zeigt, dass Armut kein individuelles Versagen ist, sondern Folge politischer und gesellschaftlicher Entscheidungen. Der Film rückt Frauen in den Mittelpunkt, die oft übersehen werden, und fragt, was es braucht, damit Teilhabe und Selbstbestimmung auch unter schwierigen Bedingungen möglich werden.

CREDITS
Regie und Buch:
Anna Katharina Wohlgenannt
Produzent: Stefan Wolner
Kamera: Klemens Koscher
Schnitt: Julii Eder
Originalton: Martin Kadlez
Tonmischung: Daniel Grailach
Color Grading: David hughes
FÖRDERUNGEN / TV
ORF

© Red Monster Film