Schmerz lass nach

TV-Dokumentation

A | 2018 | TV-Dokumentation | 52 Min
3Sat

Chronische Schmerzen, vor allem des Bewegungsapparats, gehören zu den häufigsten Leiden. Knapp 40 Prozent der Bevölkerung klagen über wiederkehrende Beschwerden im Nacken oder Rücken, der Kopf tut etwa jedem Zweiten regelmäßig weh. Ein Großteil des Medizinsystems beschäftigt sich mit der direkten oder indirekten Bekämpfung chronischer Schmerzen. 2016 entfielen in Österreich 660.000 Krankenstandstage auf Erkrankungen des Muskoskelettalsystems, in Deutschland sind die Zahlen ähnlich. Die volkswirtschaftlichen Kosten dafür sind mit rund 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts enorm. Überall bieten nicht immer vertrauenserweckende Schmerztherapeuten ihre mitunter teuren Dienste an. Doch die meisten Menschen, die sich mit fortgesetzten Schmerzen durch den Tag quälen, bekommen nicht die geeignete Behandlung. Denn Mediziner und Patienten haben oft noch ein veraltetes Bild vom Phänomen Schmerz. Der Film zeigt die neuen Erkenntnisse und die daraus entstehenden Therapie-Ansätze.

Regie: Kurt Langbein, Stefan Wolner | Buch: Elisabeth Tschachler | Kamera: Christian Roth. Philipp Krebs | Ton: Martin Stiendl, Armin Koch | Schnitt: Roland Voigt | Sprecherin: Petra Morzé | Tonmischung: Soundfeiler Produktionsleitung: Brigitte Ortner | Produzentin: Brigitte Ortner | Redaktion ORF 3sat: Franziska Mayr-Keber | Produktion ORF 3sat: Rosemarie Prasek | Gesamtleitung ORF 3sat: Petra Gruber

Eine Koproduktion von Langbein & Partner mit ORF 3sat und dem BMB Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Gefördert von Filmfonds Wien und Fernsehfonds Austria